Das Dekanat der
Medizinischen Fakultät freut sich sehr über diesen großen Erfolg", sagt
Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät des UKE.
"Die bewilligten Konsortien werden das UKE als Forschungsstandort stärken
und sein Profil weiter schärfen." Die Auszeichnung unterstützt insbesondere
das Forschungscenter 'Neuroscience Center Hamburg' sowie den
Forschungsschwerpunkt 'Inflammation und Infektion'.
Die drei geförderten
Verbundprojekte mit UKE-Beteiligung:
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"neuroadapt! Learning, memory,
plasticity and related disorders - from molecules to behaviour";
(Sprecher: Dr. Christian Büchel, UKE)
Das Verbundprojekt "neuroadapt! Learning, memory, plasticity and related
disorders - from molecules to behaviour" ist im Hamburg Center of
NeuroScience (HCNS) angesiedelt und vernetzt die neurowissenschaftlichen
Aktivitäten am UKE von der molekularen Ebene bis zur klinischen Forschung
und bietet zahlreiche Schnittstellen mit neurowissenschaftlich aktiven
Instituten der Universität Hamburg. Führende Neurowissenschaftler Hamburgs
haben sich zu diesem gemeinsamen Projekt mit den Themen Lernen, Gedächtnis
und Plastizität zusammengefunden. Mit modernster Technik versucht man,
sowohl die normale als auch die durch Krankheit gestörte Funktion des
Gehirns besser zu verstehen und dadurch heute unbehandelbare Erkrankungen
in Zukunft effektiver therapieren zu können. Die Zukunftsvision des HCNS
ist es, insbesondere die lokale Vernetzung der Neurowissenschaften
auszubauen und Hamburg so zu einem der international führenden
neurowissenschaftlichen Standorte weiterzuentwickeln.
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Hamburg School for
Structure and Dynamics in Infection (SDI);
(Sprecher: Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, (UKE) und Prof. Dr. Christian
Betzel, Universität Hamburg)
Die Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI): Die
Bekämpfung von AIDS, Malaria, Hepatitis aber auch von den immer weiter
zunehmenden Infektionen im Krankenhaus erfordert ein fundiertes
Verständnis des Zusammenspiels zwischen Infektionserreger und
(menschlichem) Wirt. Zusammen mit den am DESY derzeit und künftig
verfügbaren einzigartigen Instrumenten wird eine neue Qualität der
Forschung in molekularer Infektionsmedizin, Biochemie, Strukturbiologie
und Physik auf diesem Gebiet erreicht werden. In der geplanten
Graduiertenschule sollen hervorragende junge Wissenschaftler/innen aus so
unterschiedlichen Disziplinen wie klinische Medizin und Physik molekulare
Komplexe aus Infektionserregern und Wirtsproteinen analysieren und
publizieren. Dies wird der Ausbildung an der Schnittstelle von molekularer
Infektions- und Strukturbiologie neue Impulse geben und einen
international sichtbaren Forschungsschwerpunkt in Norddeutschland und
Hamburg etablieren. Für die norddeutsche Region mit Hamburg in der
führenden Position wird die Graduiertenschule auch ein Meilenstein im
Hinblick auf die erfolgreiche Implementierung des geplanten "Centre for
Structural Systems Biology" (CSSB) auf dem DESY-Gelände darstellen.
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"Nanotechnology in
Medicine (NAME)"
(Sprecher: Prof. Dr. Horst Weller, Universität Hamburg)
Im Verbund "Nanotechnology in Medicine (NAME)", an dem führende
Wissenschaftler des UKE beteiligt sind, stehen Aspekte zur
Entscheidungsfindung über die Therapiewahl sowie Therapieüberwachung bei
verschiedenen Krankheitsbildern (u. a. Tumor, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Neurodegeneration) im Vordergrund.
Die
Landesexzellenzinitiative der Freien und Hansestadt Hamburg zielt auf die
Förderung exzellenter Grundlagenforschung ab, deren Schwerpunkte entweder
auf der Forschung in Projekten (Exzellenzcluster) oder auf der
strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern (Graduiertenschulen)
liegen. Die Landesexzellenzinitiative soll den Wissenschaftsstandort Hamburg
stärken und dient insbesondere der Vorbereitung auf die nächste
Exzellenzinitiative des Bundes 2012.
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