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2.5.
 
3-D-Technik für komplizierte Knochenbrüche

Mit einem aktuellen Verfahren aus der Röntgentechnik werden in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie am Katholischen Marienkrankenhaus komplizierte Knochenbrüche schonend behandelt. Das Gerät „Arcadis Orbic 3D“ unterstützt den Operateur beim Eingriff mit einer dreidimensionalen Bildgebung der Fraktur. Chefarzt Dr. Roman Feil ist auf diesem Gebiet ein erfahrener Operateur und wendet das Verfahren bei Brüchen der Extremitäten wie Schienbein, Fersenbein oder Handgelenk sowie der Wirbelsäule und des Beckens an.

Während der Patient auf dem OP-Tisch liegt, nimmt der mobile C-Bogen auf Knopfdruck Bilder vom verletzen Knochen aus verschiedenen Positionen auf. Der im Bogen integrierte Computer errechnet aus diesen Daten ein dreidimensionales und präzises Bild – vergleichbar mit den Bildern der Computertomografie. Mit diesen Aufnahmen am Monitor gleicht der Operateur die Rekonstruktion des verletzten Knochens ab. Sind die abgesplitterten Knochenstücke exakt mit Schrauben und Platten in korrekter Position verankert worden? Das Ergebnis seiner Arbeit wird schrittweise mit den 3-D-Röntgenaufnahmen überprüft und in allen Ebenen begutachtet. Auf den Schnittbildern ist auch der Blick z.B. im Querschnitt möglich.

„Diese moderne Technik liefert bestmögliche Ergebnisse für den Patienten, denn der Operateur kann sehr präzise arbeiten und vermeidet die Verletzung von Weichteilen wie Muskelgewebe, insbesondere in der Kombination mit minimalinvasiven Techniken, bei denen ein direkter Blick auf die Knochenstrukturen nicht mehr erfolgen muss. Der Weichteilmantel bleibt unberührt, eine Stellungskontrolle kann mithilfe des Gerätes aber optimal gesichert werden.“, erklärt Chefarzt Dr. Roman Feil. Zudem ist „Arcadis Orbic 3D“ ein ideales Instrument zur Qualitätssicherung.

 

Weitere Informationen:
 
www.marienkrankenhaus.org

 

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(Stand: September 2009)