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4.1.
 
Wechsel an der Spitze des Medizinausschusses

Ab dem 1. September 2009 ist Prof. Dr. Dr. Hans Konrad Müller-Hermelink neuer Wissenschaftsdirektor und damit zugleich Vorsitzender des Medizinausschusses. Der entsprechende Vertrag wurde am 14. August bei Staatssekretär Jost de Jager im Kieler Wissenschaftsministerium unterschrieben. Jost de Jager sagte bei der Unterzeichnung: "Mit Prof. Müller-Hermelink übernimmt ein erfahrener und angesehener Mediziner die Leitung des Medizinausschusses. Das ist eine erfreuliche Entwicklung insbesondere mit Blick auf die anstehenden Vorbereitungen für die Begutachtung des Wissenschaftsrates der Medizinischen Fakultäten im Herbst nächsten Jahres." De Jager dankte zugleich Dr. Birger Hendriks, Leiter der Hochschulabteilung im Wissenschaftsministerium, für die "engagiert wahrgenommene kommissarische Leitung über einen Zeitraum von 17 Monaten".

Der Medizinausschuss verwaltet ein Budget von 85 Millionen Euro im Jahr und koordiniert die beiden medizinischen Fakultäten der Universitäten Kiel und Lübeck untereinander sowie deren Beziehungen zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Er sorgt für eine gemeinsame Profilierung nach außen. Dem Medizinausschuss obliegt zum Beispiel die Aufteilung der Finanzmittel für Forschung und Lehre und die Abstimmung der Lehrangebote und Forschungsschwerpunkte. Der Ausschuss besteht aus je zwei Vertretern der Fachbereiche Medizin, jeweils einem Vertreter des Präsidiums der Universitäten Kiel und Lübeck sowie dem Wissenschaftsdirektor.

Auf den neuen Wissenschaftsdirektor warten viele Aufgaben. So sind Vorbereitungen zu treffen für die zweite Runde der Exzellenzcluster und die Fortführung der gemeinsamen Entwicklung der beiden Medizinischen Fakultäten im Hinblick auf Forschung und Lehre.

Darüber hinaus gilt es, die vom Medizinausschuss eingeführte Förderung für Standort übergreifende Forschungsprojekte weiter auszubauen. Dafür stehen in den nächsten drei Jahren bis zu 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Prof. Müller-Hermelink war von 1985 bis zuletzt Vorstand des Pathologischen Instituts der Universität Würzburg. Schleswig-Holstein und das Universitätsklinikum sind ihm aber bereits lange bekannt. 1968 war er als Medizinalassistent am Klinikum in Kiel tätig und blieb auch während seiner Habilitationszeit dort. Von 1981 bis zu seinem Weggang nach Würzburg war er Professor bei der Kieler Pathologie.

 

 

Übersicht

(Stand: September 2009)