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| 2.1. |
One-Stop-Service für
Medizintechnik-Entwicklung in Lübeck |
„Die Universität zu Lübeck ist ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Medizintechnik. Die räumliche und inhaltliche Nähe der Institute und Kliniken ermöglicht schnelle Produktentwicklungen auf hohem Innovationsniveau. Insbesondere im Bereich von minimal-invasiven Techniken hat Lübeck die Nase vorn auf der Lernkurve von Diagnose und Therapie in der Chirurgie. „Bildgestützte Navigationsverfahren und intelligente Instrumente sowie integrierte OP-Systeme sind für die Lübecker Technologen und Kliniker längst keine Zukunftsmusik mehr. Im Gegenteil – es wird bereits an der nächsten Generation modellgestützter Therapien gearbeitet“, so die Profilbeschreibung durch Prof. Dr. Reginald Birngruber, Leiter des Uni-Instituts für Biomedizinische Optik und einer der Promotoren des Transfer-OP.Prof. Dr. Hans-Peter Bruch, Chef der UK S-H-Klinik für Chirurgie in Lübeck, Initiator und Federführer des Projekts ergänzt: „Was bislang fehlte, war die jederzeit verfügbare OP-Infrastruktur, um technische Erprobungen und präklinische Anwendungstests unter Human-OP-ähnlichen Bedingungen und unabhängig vom Klinikbetrieb durchführen zu können. Mit dem Transfer-OP ist diese Lücke geschlossen. Für gemeinsame Entwicklungsprojekte steht ein zweckmäßig ausgestatteter OP in unmittelbarer Kliniknähe zur Verfügung.“Ergänzend zur unbürokratisch nutzbaren OP-Infrastruktur wird ein ganzes Bündel von entwicklungsbegleitenden Serviceleistungen angeboten. Dr. Raimund Mildner, Geschäftsführer der UniTransferKlinik, die die Transfer-OP-Projekte koordiniert, erläutert, dass „von der Planung und Vorbereitung von Ergonomie- und Gebrauchstauglichkeitsprüfungen über die Dokumentation klinischer Anwendungserprobungen und technischen Funktionstests bis hin zu klinischen Prüfungen bzw. klinischen Studien eine breite Expertise verschiedener Uni-Institute und Kliniken zur Verfügung steht“. Auch Schulungen wie z. B. Teamhospitanzen können im Transfer-OP durchgeführt werden.Staatssekretär Dr. Olaf Bastian vom schleswig-holsteinischen Sozialministerium, das den Transfer-OP im Rahmen der Gesundheitsinitiative S-H unterstützt, sieht in dem Transfer-OP „einen wichtigen Baustein zur Stärkung des Gesundheitsstandortes Schleswig-Holstein.“ Er werde ein Forum für den Austausch von Erfahrung, Können und Wissen sein und die Kooperation zwischen Medizintechnikunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Gesundheitsdienstleistern stärken Die Sinnhaftigkeit des Transfer-OP-Konzeptes wird von Dr. Tobias Weiler, Fachverbandsleiter Medizintechnik des Industrieverbandes SPECTARIS bestätigt, denn „insbesondere für die mittelständischen Medizintechnikunternehmen ist ein pragmatisch gebündeltes Kooperationsangebot von Uni-Technologen und innovationsfreudigen Klinkern von besonderem Interesse.“Ansprechpartner für Projektanfragen aus der Medizintechnikindustrie ist die UniTransferKlinik GmbH, die den Transfer-OP in Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie und dem Institut für Biomedizinische Optik betreibt.
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UniTransferKlinik GmbH Tel. 0451 / 2903 - 118 info@transfer-op.de www.unitransferklinik.de www.transfer-op.de
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(Stand: Oktober 2009) |
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