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| 5.2. |
Kongress zur Leukämie-Therapie in Kiel |
Mehr als 200 Ärzte aus dem deutschsprachigen Raum diskutierten am 25. und 26. September während des diesjährigen Arbeitstreffens der Deutschen CLL Studiengruppe über den aktuellen Stand und zukünftige Entwicklungen der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL).Sowohl Klinik- als auch niedergelassene Ärzte informierten sich im Rahmen des Kongresses über die therapeutischen Möglichkeiten dieser mit 2.500 Neuerkrankungen pro Jahr häufigsten Form des Blutkrebses des Erwachsenenalters. Derzeit kommen neben der konventionellen Chemotherapie sowohl kombinierte Chemo- und Antikörpertherapien als auch die Knochenmark- oder Blutstammzelltransplantation zum Einsatz.Neben Ergebnissen zu vorausgegangenen Studien der letzten Jahre erregten dieses Jahr neue Studien zur Blutstammzelltransplantation und dem neuen Antikörper gegen das CD20 Antigen das Interesse der Teilnehmer. Bisher verfügbare Antikörper hatten in der Vergangenheit die Therapie der Leukämien und Lymphome deutlich verbessert. In ersten Therapiestudien haben diese Antikörper vielversprechende Ergebnisse gezeigt, die den jetzigen Einsatz bereits im Frühstadium der Erkrankung und bei Rückfällen rechtfertigen. Mitorganisator des Kongresses Prof. Dr. Dr. Michael Kneba, Leiter der II. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, erwartet, dass die Antikörpertherapie in die Standardtherapie der Behandlung der CLL aufgenommen wird.Mit den Ergebnissen dieses jährlich stattfindenden Kongress wollen die Ärzte dem Ziel, diese Leukämieform in Zukunft heilen zu können, wieder einen Schritt näher kommen.
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Weitere Informationen: |
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Prof. Dr. Dr. Michael Kneba Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel Tel. 0431 / 1697-1201 sekretariat@med2.uni-kiel.de
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(Stand: Oktober 2009) |
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