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| 6.3. |
Verleihung des Hubertus
Wald Preises für Onkologie 2009 |
Das Hubertus-Wald-Tumorzentrum / Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat erstmalig den Hubertus Wald Preis für Onkologie verliehen. Mit dem neuen Preis sollen von nun an regelmäßig renommierte internationale Forscher für Arbeiten zur Verbesserung der interdisziplinären Therapie von Krebspatienten ausgezeichnet werden. Der Preis ist von der Hubertus-Wald-Stiftung zur Verfügung gestellt worden, ebenso wie die zwei Stipendien an Nachwuchswissenschaftler aus dem UKE.„Unser Dank gilt der Hubertus Wald Stiftung, die den neuen Preis gestiftet hat, um Arbeiten zur Verbesserung der interdisziplinären Therapie von Krebspatienten zu fördern. Als Ärztlicher Direktor freut mich ganz besonders, dass die Stiftung zwei Nachwuchsforschern aus dem UKE die Fortführung ihrer onkologischen Studien als Stipendiaten ermöglicht, denn gerade diese enge Zusammenarbeit von Klinikern und Forschern macht die Leistungsstärke des Universitären Cancer Centers Hamburg aus,“ so Prof. Dr. Jörg F. Debatin in seinem Grußwort.„Der Preis zeigt einmal mehr, dass Forschung im UCCH eine zentrale Rolle spielt. Wir erleben tagtäglich wie unsere Krebspatienten davon profitieren und das war sicher ein ausschlaggebendes Argument für die Zertifizierung des Hubertus-Wald-Tumorzentrums / Universitäres Cancer Center Hamburg als onkologisches Spitzenzentrum. Außerdem zeigt sich, wie gut alle am UCCH beteiligten Kliniken des UKE und externen Partner interdisziplinär zusammenarbeiten, “so Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Ärztlicher Leiter des UCCH.Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht an Prof. Dr. Eric van Cutsem von der Universität Leuven in Belgien für seine wegweisenden Arbeiten zur Integration neuer Forschungsergebnisse in die Therapiekonzepte von Patienten mit Magen- Darmtumoren. Im Rahmen großer innovativer Studien konnte er in den letzten Jahren mit Ansätzen zur zielgerichteten Krebstherapie die Behandlungsergebnisse bei Dickdarmtumoren und bei Magenkrebs deutlich verbessern.Ein Stipendium erhielt Dr. Dean Bogoevski, aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am UKE für das geplante Projekt „Die Rolle von Zelladhäsionsmolekülen bei Leber und Lymphknotenmetastasierung von Patienten mit Adenokarzinomen des Ösophagus“. Hierbei geht es um die Frage, wie die Absiedlung von Tumorzellen bei Speisenröhrenkrebs zustande kommt und wie dieser Prozess gegebenenfalls beeinflusst werden kann.Das zweite Stipendium erhielt Dr. Dordje Atanackovic aus der II. Medizinischen Klinik für Onkologie/ Hämatologie und Knochenmarktransplantation am UKE für die Fortführung seiner „Untersuchung der Funktion von Cancer Testis Antigenen im Multiplen Myelom“. Bei dieser Arbeit sollen Zelllinien von Patienten mit vielfachem vom Knochenmark ausgehendem Tumor durch Gentherapie so verändert werden, dass damit langfristig Strategien zur Immuntherapie gezielt gegen diese Krebszellen entwickelt werden können.Seit Gründung des UCCH im Jahr 2007 unterstützt die Hubertus Wald Stiftung das onkologische Netzwerk - mit zunächst 2,7 Millionen Euro und nach positiver Evaluierung weiteren in Aussicht gestellten 1,9 Millionen Euro. Seit 2008 trägt das interdisziplinäre Zentrum den Namen des großzügigen Stifters „Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg“. Im April 2009 ist es von der Deutschen Krebshilfe als onkologisches Spitzenzentrum in Deutschland zertifiziert worden und erhält über drei Jahre verteilt drei Millionen Euro Fördermittel.
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Weitere Informationen: |
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Kathrin Herbst
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(Stand: Oktober 2009) |
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