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| 2.11. |
Asklepios Klinik Altona eröffnet Emergency Room |
Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 18 Millionen Euro entstand in der Asklepios Klinik Altona eine für Deutschland neue Maßstäbe setzende Zentrale Notaufnahme (ZNA), die am 13. November feierlich eröffnet wurde. Der Bau wurde mit 13,84 Millionen Euro von der Behörde für Soziale, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert. In vielen Aspekten ist die neue ZNA vergleichbar mit den Notaufnahmen beliebter Fernsehserien wie Emergency Room, Chicago Hope oder Dr. House. Bereits bisher nahm die Klinik hierzulande eine Vorreiterrolle ein durch das hier umgesetzte so genannte „First View“-Konzept, das die Abläufe der Notaufnahme so strukturiert, dass Wartezeiten der Patientinnen und Patienten auf ein Minimum reduziert werden. Mit dem Neubau der ZNA ist es gelungen, dieses Konzept nun auch auf baulicher und technischer Seite optimal umzusetzen. Zu den weiteren Highlights gehört ein Schockraum mit einem eingebauten Computertomographen, der die Diagnostik und Behandlung Schwerverletzter und anderer Notfälle deutlich beschleunigen wird.„Für uns steht die bestmögliche Versorgung von Patienten an erster Stelle“, so Senatsdirektor Norbert Lettau, Amtsleiter Gesundheit und Verbraucherschutz der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: „Sie sollen unabhängig von ihrer Grunderkrankung über einen zentralen interdisziplinären Aufnahmedienst aufgenommen und behandelt werden, damit gegebenenfalls die notwendigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen für alle sofort eingeleitet werden können. Deshalb unterstützen wir seitens der Gesundheitsbehörde auch die Einrichtung dieser Zentralen Notaufnahme mit fast 14 Millionen Euro.“Mit rund 17.000 Notfällen, die durch den Rettungsdienst eingeliefert werden, sei die ZNA in der Asklepios Klinik Altona die Einheit, die in Hamburg am häufigsten angefahren werde, betonte Ingo Breitmeier, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Altona: „Dieser Bedeutung tragen wir mit der baulichen Erneuerung und Erweiterung Rechnung.“ Insgesamt wurden 18 Millionen Euro in das Gesamtprojekt investiert: in neue Technik, wie die Platzierung eines Computertomografen (CT) in einem der Schockräume der neuen ZNA, sowie in einen prozessorientierten Bau. Alles ist auf die reibungslose und höchst effektive Versorgung der Notfälle eingerichtet. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Schrank-Farben, die die Orientierung in allen Räumen der ZNA erleichtern, ausgeklügelte Wartezonenkonzepte und organisatorische Vorkehrungen für einen möglichen Massenanfall von Patienten.
Spezialistenteam für Notfälle
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(Stand: Dezember 2009) |
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