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2.7.
 
HPI und Nikon eröffnen neues Imaging-Applikationszentrum
 

Am 11. November eröffnete die Nikon GmbH gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) ein norddeutsches Imaging-Applikationszentrum mit modernsten High-Tech-Mikroskopen. Hier sollen in Zukunft Mikroskope für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung gestellt werden,  deren Leistungsspektrum und Auswahl sich flexibel an aktuelle Forschungsaufgaben und Arbeitsziele im Institut anpassen. So stattet Nikon das HPI  zur Eröffnung mit Geräten für konfokale Makro- und Mikroskopie, Fluoreszenz-Mikroskopie und Live Cell Imaging aus.

Die Forschungsgruppe Elektronenmikroskopie und Mikrotechnologie des HPI pflegt seit mehreren Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Nikon GmbH, aus der bereits innovative Weiterentwicklungen und neue Anwendungen dieser Imaging-Geräte resultierten. Heinrich Hohenberg, wissenschaftlicher Direktor des HPI und Leiter der Forschungsgruppe: „Im Verlauf der von meinem Mitarbeiter Rudolph Reimer geleiteten Forschungsarbeiten entstand die Idee, exzellente Licht-Mikroskopie mit neuester Kryo-Elektronenmikroskopie zu verbinden. So können dynamische biologische Systeme über sämtliche Auflösungsskalen abgebildet werden - auf der einen Seite die intakte lebende Zelle und auf der anderen Seite deren molekulare Strukturen."  

Jörg Kukulies, General Manager bei Nikon, bestätigte anlässlich seiner Eröffnungsrede: „Es freut uns außerordentlich, dass diese Zusammenarbeit zu der gemeinsamen Idee eines Applikationszentrums für moderne Mikroskope im Heinrich-Pette-Institut führte. In Deutschland, wo die Nikon GmbH die Verantwortung für Beratung, Vertrieb und Service der  Mikroskope hat, haben wir einen Fokus auf den stetig wachsenden Wissenschaftsstandort Hamburg gelegt. Mit dem HPI entstand eine intensive Zusammenarbeit, basierend auf einem neu entwickelten Mikroskopsystem zur Beobachtung von lebenden Zellen, der BioStation IM.“

Jede Partnerschaft zwischen Industrie und Grundlagenforschung gewinnt durch den gegenseitigen Nutzen. So profitiert die Nikon GmbH davon, dass ihre Geräte am HPI in einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Umfeld im Rahmen system- und infektionsbiologischer Forschungsvorhaben vorgeführt und getestet werden. Das Heinrich-Pette-Institut wiederum hat für sein Imaging-Zentrum ISSI  („Imaging Systems for Systems Imaging“) stets die neueste Hightech-Lichtmikroskopie der Firma Nikon zur Verfügung.

 

Weitere Informationen:
 
Dr. Angela Homfeld
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Pette-Institut
Telefon: 040 / 480 51-108

www.hpi-hamburg.de

 

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(Stand: Dezember 2009)