Evotec AG (Deutsche
Börse: EVT, TecDAX) gab die Unterzeichnung eines Abkommens mit Vifor Pharma
bekannt. Evotec wird das Projektmanagement und die Forschungsaktivitäten zur
Identifizierung eines präklinischen Wirkstoffkandidaten für die Behandlung
von Anämie (Blutarmut) übernehmen. Über weitere wissenschaftliche Details zu
dieser Kooperation wurde Vertraulichkeit vereinbart.
Die Vereinbarung sieht
vor, dass Evotec ihre Expertise und integrierten
Wirkstoffforschungstechnologien einsetzen wird, um neuartige
niedermolekulare Substanzen zur Behandlung von Anämie zu identifizieren und
in die Leitstrukturoptimierung voranzutreiben.
Evotec wird
Wissenschaftler an ihren Standorten in Europa und Indien für die
in-vitro-Biologie, Medizinalchemie sowie in-vitro- und in-vivo-Pharmakologie
einsetzen. Die Finanzierung des Programms erfolgt durch Forschungsvergütung
und strategische Erfolgszahlungen.
Dr. Werner Lanthaler,
Vorstandsvorsitzender von Evotec, kommentierte: „Diese Vereinbarung
repräsentiert einen wichtigen Fortschritt in der Umsetzung unserer
Geschäftsstrategie. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen
präklinischen Kandidaten im Rahmen eines vereinbarten Budgets zu
identifizieren. Wir werden dazu unsere Expertise und Forschungstechnologien
an allen Standorten der Evotec-Gruppe einsetzen, um für Vifor Pharma
effizient einen präklinischen Wirkstoffkandidaten zu identifizieren. Evotec
verfügt hierzu über ein vollständig integriertes Angebot an
Wirkstoffforschungsleistungen.“
„Wir schätzen Evotecs
Wirkstoffforschungsexpertise und –technologien, die sie einsetzen werden, um
unser Projekt voranzutreiben, sehr. Sie verfügen über nachweisliche
Expertise in der Wirkstoffforschung und
–entwicklung, und wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit
mit Evotec“, sagte Dr. David Ebsworth, Chief Executive Officer von Vifor
Pharma.
Evotec gab außerdem die
Verlängerung ihrer Zusammenarbeit mit CHDI Foundation, Inc. (CHDI) bis Ende
2012 bekannt. Ziel der Kooperation ist es, neue Therapien zur Behandlung der
Huntington’schen Erkrankung zu finden. Die Kollaboration stellt eine der
größten ZNS-Wirkstoffforschungsallianzen innerhalb der Evotec-Gruppe dar,
und Evotec wird im Verlauf der nächsten drei Jahre für ihre
Forschungsaktivitäten Vergütungen in Höhe von bis zu 37,5 Mio. US$ erhalten.
Seit Anfang 2006 unterstützt das Unternehmen CHDI mit Forschungsleistungen
und Innovationskraft.
„Als ein nachweislich
führender Anbieter auf dem Gebiet der Wirkstoffforschung ist Evotec für uns
auch in Zukunft ein sehr wichtiger strategischer Partner bei der Suche nach
effektiven Therapien zur Behandlung der Huntington’schen Erkrankung. Ihre
integrierten Wirkstoffforschungsfähigkeiten unterstützen uns dabei,
zahlreiche Wirkstoffkandidaten bis zur klinischen Entwicklung
voranzutreiben, und wir freuen uns darauf, mit Evotec in den nächsten Jahren
weiter zusammen zu arbeiten“, sagte Dr. Robert Pacifici, Chief Scientific
Officer von CHDI.
Die Verlängerung dieser
Kooperation ist eine weitere Validierung von Evotecs breiter Expertise in
der Wirkstoffforschung und –entwicklung im Bereich ZNS. Evotec wird das
komplette Spektrum an neurologischen Forschungsaktivitäten und Expertise für
CHDI einsetzen, darunter integrierte Biologie und Chemie inklusive
Organisation der CHDI-Substanzbibliothek, Targetvalidierung, Screening,
computergestützte Chemie, in-vitro- und in-vivo-Pharmakokinetik sowie
Proteinkristallographie. Evotec hat signifikant in den Aufbau einer
integrierten Plattform investiert, um Wirkstoffforschungslösungen,
insbesondere im Bereich Neurowissenschaften, anzubieten.
Dr.
Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender von Evotec, kommentierte: „Wir sind
sehr erfreut darüber, dass CHDI sich entschieden hat, unsere strategische
Allianz zu verlängern. Wir betrachten dies als einen wichtigen Schritt in
unserer Arbeit mit CHDI, neuartige Therapien zur Behandlung der
Huntington’schen Erkrankung – einer Indikation mit einem dringenden
medizinischen Bedarf – zu identifizieren. Gleichzeitig wird es Evotec
ermöglicht, zusätzliche Expertise in anderen neurodegenerativen Erkrankungen
aufzubauen.“
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